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Hydrogeologie

Die Hydrogeologie befasst sich mit dem Grundwasser und alle das Grundwasser beeinflussenden Faktoren. Die sachgerechte Ermittlung hydrogeologischer Daten sind ein wesentlicher Bestandteil bei Altlasten und Bodenkontaminationen.

 

Diese Datenermittlung ist aber ebenso wichtig für die Berechnung und Planung von Anlagen zur dezentralen Regenwasserversickerung. 


 

Dezentrale Regenwasserversickerung


Die dezentrale Regenwasserversickerung wird im Landeswassergesetz geregelt. Die Idee ist es, das anfallende Regenwasser unmittelbar auf den betreffenden Grundstücken durch geeignete Anlagen zu versickern, statt es der Kanalisation zuzuführen. Dieser Vorgang soll der mangelnden Grundwasserneubildung durch die zahlreichen versiegelte Flächen entgegenwirken. Die Einleitung von Regenwasser in die Kanalisation ist mit einer an die versiegelten Quadratmeter gebundenen Gebühr belegt, die vor allem bei großen Handels- und Gewerbebauten einen erheblichen finanziellen Faktor darstellt. Insbesondere im Bereich der Gewerbeimmobilienvermietung stellt Anfall oder Wegfall diese Gebühr einen nicht unwesentlichen Vermarktungsaspekt dar.


Oft reichen auch die Kanalquerschnitte früher geplanter und nun erweiterter Bau- oder Gewerbegebiete nicht aus, das zusätzlich anfallende Wasser zu fassen, so dass die dezentrale Regenwasserversickerung verbindliche Auflage in Baugenehmigungen wird.


Das Ingenieurbüro Wolfgang Kramm begleitet Sie von der Grundlagenermittlung über die Bemessung bis hin zu einer funktionalen und wirtschaftlichen Lösung zur Dezentralen Regenwasserversickerung auf Ihrer Immobilie.

 

 

Bemessung von Versickerungsanlagen


Die Berechnung von Versickerungsanlagen erfolgt auf der Grundlage der Richtlinie ATV DVWK A 138. Die Rahmendaten, wie Bemessungsregenspenden, also die für einen Ort relevante Regenmenge, werden dem KOSTRA-Katalog entnommen.

 

Die Versickerungsanlagen sind vielseitig und reichen von einfachen Muldensystemen bis zu komplexen Rigolen mit Kunststoffblocksystemen.

 

Die Anpassung der Elemente an das Objekt wird durch das Platzdargebot bestimmt. In der Regel steht für Versickerungselemente nur wenig Platz zur Verfügung. Versickerungselemente können aber auch als Sicker- oder Retentionsteiche eine repräsentative Aufwertung Ihrer Außenanlagen bewirken.

 

In enger Zusammenarbeit mit dem Bauherrn und dem Architekten entwickelt das Ingenieurbüro Wolfgang Kramm verschiedene Varianten zu am Ort möglichen Versickerungsanlagen und berät unterstützend bei der Auswahl vor dem Hintergrund wirtschaftlicher und funktionaler Überlegungen.